Kipp – von der Spätzlemaschine zum revolutionären Klemmhebel

100 Jahre HEINRICH KIPP WERK – Der Hersteller von Normelementen und Bedienteilen feierte 2019 Jubiläum

Das HEINRICH KIPP WERK feierte im vergangenen Jahr Jubiläum. Vor 100 Jahren entwickelte der Firmengründer Christian Kipp erste eigene Produkte: Spätzlemaschinen. 1919 als mechanische Werkstatt gegründet, hat sich KIPP im Laufe der Jahre zum industriellen Hersteller von Normelementen, Bedienteilen und Spanntechnik entwickelt. Der inhabergeführte Familienbetrieb ist mit dem Stammsitz, 9 Niederlassungen in Europa und Nordamerika sowie mit 50 Vertretungen weltweit präsent.

Verstellbarer Klemmhebel eine kleine Revolution

1952 konzentrierte sich das Unternehmen auf Spannmittel – der verstellbare KIPP Klemmhebel bewirkte eine kleine Revolution im Maschinenbau. Heute ist KIPP ein führender Hersteller von Normelementen und Bedienteilen, der seinen Kunden mit modernen Produktionstechnologien sowie einer voll automatisierten Logistik einen echten Mehrwert bietet.

Das KIPP Sortiment umfasst über 45.000 Produkte, die ab Lager verfügbar sind. Darunter Produktlinien wie NATURE grip – ein Beispiel für richtungsweisende Pionierarbeit. Die umweltfreundlichen Griffstücke werden in Biopolymer-Kunststoff aus nachwachsenden Rohstoffen gefertigt. Ein Prozess, der nur dank modernster Produktionstechnologien möglich ist.

Die Produktlinie FEATURE grip hingegen trägt der fortschreitenden Digitalisierung Rechnung: Integrierte elektromechanische und sensorische Elemente geben durch visuelle Signale zuverlässig Rückmeldung über bestimmte Parameter. Damit ist eine Prozesssicherheit gewährleistet, die im Maschinenbau immer wichtiger wird.

Digitale Prozessabläufe und Serviceleistungen in allen Bereichen

Die Digitalisierung betrifft aber nicht nur Produktentwicklungen. Das Thema hat zentrale Bedeutung für Prozessabläufe und Serviceleistungen in allen Bereichen des Unternehmens. KIPP startet bald mit einer neuen Webshop-Plattform. Für die Zukunft ist zudem eine weitere Expansion in neue Märkte geplant. Durch die Präsenz im Ausland ist für den Kunden nicht nur ein Zugriff auf das Gesamtprogramm, sondern auch eine schnelle Auftragsbearbeitung gewährleistet. Hochqualitative und innovative Produkte mit einer guten Verfügbarkeit: ein Konzept, mit dem KIPP auch die nächsten 100 Jahre gestalten möchte.

Dabei setzt das Unternehmen auf den Nachwuchs und eine hervorragende Ausbildung: Das HEINRICH KIPP WERK gehört laut DEUTSCHLAND TEST und FOCUS MONEY erneut zu den besten Ausbildungsbetrieben Deutschlands. Die Geschäftsleitung führt dieses positive Ergebnis auf gezielte Investitionen in den vergangenen Jahren zurück. Dazu gehören auch immer wieder Azubi-Infotage für Schülerinnen und Schüler, die sich für eine Ausbildung bei KIPP interessieren.

Einer der besten Ausbildungsbetriebe

Im Zuge der Studie untersuchte DEUTSCHLAND TEST im vergangenen Jahr die 20.000 mitarbeiterstärksten Unternehmen Deutschlands unter anderem auf den Ausbildungserfolg, die Ausbildungsquote und die Entlohnung. Außerdem erfasste das beauftragte Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) Onlinedaten zu Unternehmensnennungen (Social Listening). Knapp 1.000 Betriebe erhielten nach der Auswertung das beliebte Siegel Deutschlands beste Ausbildungsbetriebe. In der Branche Metallindustrie erreichte das HEINRICH KIPP WERK  2019 mit 99,2 Punkten den 2. Platz.

Die Geschäftsführung von KIPP zeigt sich erfreut über das positive Ergebnis. In Zeiten des demografischen Wandels sei es für Unternehmen sehr wichtig, sich einen Ruf als attraktiver Arbeitgeber zu erarbeiten. „Es ist uns natürlich bewusst, dass es für die zu vergebenden Ausbildungsplätze unterm Strich immer weniger Kandidaten gibt“, erklärt Nicolas Kipp. „Aufgrund unserer Bemühungen und Investitionen in den vergangenen Jahren sind wir sehr dankbar, noch genügend Auszubildende für unser Unternehmen begistern zu können.“ Die Verantwortlichen im HEINRICH KIPP WERK haben die kommenden Herausforderungen früh erkannt und in die Ausbildungsstätten investiert.

KIPP erhält Auszeichung „TOP JOB 2019“

Darüber hinaus wurde das HEINRICH KIPP WERK von Wirtschaftsminister a. D. Wolfgang Clement mit dem TOP JOB Siegel für herausragende Arbeitgeberqualitäten ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird vom Zentrum für Arbeitgeberattraktivität „zeag GmbH“ und der Universität St. Gallen vergeben.

Den mehr als 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bietet KIPP nicht nur sichere Arbeitsplätze, sondern auch ein interessantes Tätigkeitsfeld. Die Auszeichnung mit dem Top-Job-Siegel unterstreicht die Arbeitgeberqualitäten des Mittelständlers.

„Als inhabergeführtes, traditionsreiches Unternehmen stehen wir für Verlässlichkeit und Fairness“, hebt Geschäftsführer Nicolas Kipp hervor. Gleichzeitig setzt der Hersteller auf moderne Strukturen, um im Wettbewerb zu bestehen. „Durch Produktinnovation, Digitalisierung und Internationalisierung möchten wir die Zukunft unseres Unternehmens sichern.“ Eine Balance, von der alle Arbeitnehmer profitieren. Die Inhaberfamilie sorgt einerseits für gute Entwicklungschancen, andererseits für ein attraktives Umfeld. Besonderen Wert legt man auf familienfreundliche Arbeitszeiten und Teilzeitoptionen. Viel getan wird in Sulz zudem für die Gesundheit: Neben Kursen bietet der Mittelständler Fahrradleasing an, organisiert Laufveranstaltungen und offeriert Gratis-Wasser und Obst.

Konstant hohe Ausbildungsquote von 10 Prozent

Von Wertschätzung zeugt auch die transparente Kommunikation. Via Betriebsversammlung, Intranet und Jour fixe werden Mitarbeiter auf dem Laufenden gehalten. Außerdem investiert das Unternehmen stark in Ausbildung und Entwicklung. Als verantwortungsbewusster Arbeitgeber möchte man gerade jungen Menschen die Möglichkeit geben sich weiterzuentwickeln. Nicht ohne Stolz verweist Personalleiter Ralf Kauffer auf die konstant hohe Ausbildungsquote von 10 Prozent. Viel gelobt wird auch die intensive Einarbeitungsphase, die für einen gelungenen Start in den neuen Job sorgt. Vor zwei Jahren hat man zudem eine Akademie ins Leben gerufen, in der sich Mitarbeiter gezielt weiterbilden können. Dazu kommen produkt- und prozessbezogene Trainings und Workshops, organisiert vom internen KVP-Team. „Uns liegt das Wohl der Mitarbeiter sehr am Herzen“, betont Nicolas Kipp. Die große Bindungskraft zeigt sich deutlich: „Zum Teil sind bei uns Familien in dritter Generation beschäftigt.“

KIPP ist auf Toolineo mit einem großen Sortiment vertreten.


Quelle: Kipp