CAS-Familie wächst auf 20 Hersteller

Das Cordless Alliance System (CAS) verfolgt konsequent das Ziel, die Allianz der Besten – und vor allem der besten Spezialisten – zu sein. Seit CAS 2018 als weltweit erstes herstellerübergreifendes Akku-System mit neun Marken an den Start ging, ist die Allianz stetig gewachsen. Am Dienstag, 8. Dezember, präsentierte CAS in einer digitalen Pressekonferenz mit den neuen Marken TRUMPF, GESIPA und MontiPower drei waschechte Metall-Spezialisten, die in ihren Segmenten marktführend sind. Damit lautet die aktuelle CAS-Formel: 200 Maschinen – 20 Marken – 1 Akku. Außerdem stellte die Allianz mit CAS Connect ein innovatives System vor, mit dem der Handel sehr einfach auf alle Marken des herstellerübergreifenden Akku-Systems zugreifen kann, auch wenn er sie nicht in seinem Standard-Programm gelistet hat.

Sieben neue Partner im Jahr 2020

Allein in diesem Jahr haben sich sieben neue Partner der vom Nürtinger Elektrowerkzeug-Hersteller Metabo initiierten Akku-Allianz angeschlossen, Anfang 2021 kommen nochmals drei neue Hersteller dazu. „Und dabei wird es nicht bleiben“, sagte Horst W. Garbrecht, CEO von Metabo, den per Videokonferenz zugeschalteten Medienvertretern. „Wir sind mit CAS weiter massiv auf Wachstumskurs. Unser Ziel ist klar: Wir wollen für möglichst viele Gewerke spezialisierte Elektrowerkzeuge anbieten und damit das beste Akku-System am Markt mit den besten Spezialisten für alle Anwendungsbereiche sein“, erklärte Garbrecht.

100 Prozent kompatibles Akku-System

Und dieser Prämisse wird CAS nun mit den neuen Partnern TRUMPF, GESIPA und MontiPower zum Beispiel im Metallhandwerk noch besser gerecht. „Jeder unserer neuen Partner ist in seinem jeweiligen Bereich absolute Spitze“, sagte Garbrecht. „Mit dem breiten Metall-Angebot von Metabo und weiteren CAS-Partnern wie Eisenblätter bietet CAS damit eine einzigartige Kompetenz bei Maschinen für die Metallbearbeitung.“

Die Elektrowerkzeug-Sparte von TRUMPF mit Sitz im schweizerischen Grüsch bringt Scheren, Schlitzscheren, Nibbler, Profinibbler und Fügepressen für die Blechbearbeitung in das herstellerübergreifende Akku-System mit ein. GESIPA ist Experte und Marktführer für Blindniet- und Blindnietmutterverbindungen, und MontiPower hat sich auf die Oberflächenbearbeitung von Stahl und Blech spezialisiert. Bereits Anfang dieses Jahres hatten sich weitere Unternehmen CAS angeschlossen: Jöst abrasives, Hersteller von Schleifmitteln und Bodenreinigungsmaschinen, Cembre und Pressfit, Experten für Schneid- und Presswerkzeuge und PREBENA mit seinen Akku-Naglern. Anfang 2021 stoßen die Marken CEMO, BAIER und SCANGRIP hinzu. „Kooperation ist das Gebot der Stunde, wenn wir am hart umkämpften Akku-Markt bestehen wollen“, so Garbrecht. „Zusammen sind wir sehr viel stärker. Wir ergänzen uns gegenseitig perfekt, lassen bei den professionellen Anwendern in Handwerk und Industrie keine Wünsche mehr offen – und das alles innerhalb eines zu 100 Prozent kompatiblen Akku-Systems.“

Die doppelte Freiheit

Bei CAS sind alle derzeit 200 Maschinen mit demselben Akkupack und Ladegerät kompatibel. Das ist nicht nur wirtschaftlich, sondern auch nachhaltig, da in Summe weniger Akkus und Ladegeräte benötigt und diese optimal genutzt werden. Profis haben mit CAS die doppelte Freiheit: Kein begrenzendes Kabel und eine breite Auswahl an hochspezialisierten Herstellern. Und das für jedes Gewerk. Die Basis von CAS ist die Akku-Technologie von Metabo. Die Nürtinger haben sich in den vergangenen Jahren in diesem Bereich mit einer ganzen Reihe von Innovationen die Technologieführerschaft erobert. Die neueste Generation der Metabo LiHD-Akkupacks liefert in der 18-Volt-Klasse bis zu 3.200 Watt Leistung und Kapazitäten von 10,0, 8,0, 5,5 und 4,0 Amperestunden (Ah). „Mit LiHD haben wir selbst für die energieintensivsten Anwendungen genügend Leistung. Deshalb können wir heute jedes handgeführte Elektrowerkzeug mit Akku betreiben – und zwar so, dass es den Anforderungen professioneller Anwender an Leistung und Ausdauer genügt“, sagte Garbrecht.

CAS Connect – eine zentrale Plattform für den Handel

„Die beste Technologie und die stärksten Partner tun sich schwer, wenn die Anwender nicht alle Maschinen des Akku-Systems bei ihren Händlern kaufen können“, so Garbrecht weiter. „Natürlich ist uns auch klar, dass kein Händler alle 20 CAS-Marken in seinem Standard-Programm führen kann. Darum haben wir CAS Connect entwickelt, ein neues Vertriebskonzept, mit dem wir unseren Handelspartnern den Kauf von CAS-Maschinen erleichtern wollen. Ganz nach dem Motto ‚easy to use – easy to get – easy to sell‘. Jeder Händler, der mindestens einen CAS-Partner im Programm hat, bekommt so Zugriff auf das gesamte CAS-Programm. Damit stärken wir nicht nur den Handel, sondern erhalten auch die Vielfalt in den Fachgeschäften.“ Über eine zentrale Plattform können Händler die Produkte aller gelisteten CAS-Partner bestellen. Technisch gelöst wird das über einen Zugang zu einem CAS-Katalog auf dem Fachhandelsportal nexMart. „Der Bestellprozess wird sehr einfach sein“, versprach Garbrecht. „Derzeit bereiten wir den Import der technischen Daten auf die Plattform vor. Im Frühjahr 2021 soll CAS Connect dann in Deutschland an den Start gehen, die Internationalisierung ist für die zweite Jahreshälfte 2021 geplant.“

Quelle: Metabo